Virenschutz brauche ich nicht – oder doch?

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Daniel Goldinger
vor 38 Tagen

'Bild eines Laptops mit einem Virus'

 

Viele Leute fragen mich immer wieder, ob man privat einen Virenschutz für den PC kaufen sollte oder nicht. Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab.

 

Viren bekämpfen – das Kerngeschäft
Ein Virenschutz soll verhindern, dass ein Virus oder Malware sich auf meinem PC einnisten kann. Das ist der Grundgedanke eines Virenscanners. Fazit vorab: dafür braucht man heute kein Geld mehr in die Hand zu nehmen.

Der Windows Defender ist ein integriertes Schutzmodul unter Windows 10 und Windows 11. Bei der Schutzfunktion vor Malware ist der Defender ein Spitzenreiter. Eine gute Übersicht mit aktuellen Testberichten findet man jeweils unter https://www.av-test.org.

Wenn man Microsoft vertraut und den Cloud-Schutz aktiviert hat, sendet der Defender jede unbekannte Datei vor deren Ausführung an die Server von Microsoft. Dort wird die Datei in einer virtuellen Umgebung ausgeführt und ihr Verhalten analysiert.

Erst wenn dort Entwarnung gegeben wird, darf die Datei auf dem lokalen Computer ausgeführt werden.

 

Zusatzfunktionen – kostenpflichtige Lösungen punkten
Benötigt man Schutzfunktionen, die über den klassischen Virenschutz hinausgehen, können sich kommerzielle Produkte durchaus lohnen. Diese beinhalten Zusatzfunktionen. Erwähnenswert sind da zum Beispiel Spamfilterfunktionen, gesicherte Browser für E-Banking oder Dateifilter für bekannte Malware.

Falls man diese Zusatzfunktionen nicht braucht, kann man sich die Investition in eine kommerzielle Antiviruslösung getrost sparen.

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Autor: Daniel Goldinger

Als Gründer der Goldinger IT GmbH erfreue ich mich täglich daran, unsere aktuellsten und innovativen Cloud Lösungen weiterzuentwickeln.

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